Montag, 2. August 2010

Möglichkeiten

Mit dem Zählen der Sandkörner in der Wüste bin ich fertig. Es sind weniger als ich dachte. Nun sitze ich auf dem Rand des Universums und lasse die Beine ein wenig im Nichts baumeln. Das kribbelt immer so schön.

Vielleicht pflücke ich mir einen Stern vom Himmelszelt - einen, der noch strahlt, und nicht einen längst ausgebrannten, der uns mit jahrtausendealtem Licht belügt - und erhelle mir damit den Weg zum Ende des Regenbogens. Ich könnte mir ein Einhorn fangen und hinreiten; das habe ich lange nicht mehr gemacht.

Heute traue ich mir alles zu, und nichts scheint unmöglich. Wie kommt das nur?


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