Dienstag, 21. Juni 2011

Das Hohelied der Lücke

(Frei nach 1. Kor 13, 1-7)

Ich rede mit Menschen- und mit Engelszungen, doch ich habe die Liebe nicht, und also bin ich ein tönendes Erz, eine klingende Schelle. Ich rede prophetisch, kenne alle Geheimnisse und habe alle Erkenntnis, und ich habe den Glauben, daß ich Berge versetzen kann, doch ich habe die Liebe nicht, und also bin ich nichts. Und gäbe all meine Habe den Armen und ließe meinen Leib verbrennen, ich habe doch die Liebe nicht, und also ist mir's nichts nütze.

Die Liebe, so steht es geschrieben, sei langmütig und freundlich, die Liebe eifere nicht, die Liebe treibe nicht Mutwillen, sie blähe sich nicht auf, sie verhalte sich nicht ungehörig, sie suche nicht das Ihre, sie lasse sich nicht erbittern, sie rechne das Böse nicht zu, sie freue sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freue sich aber an der Wahrheit; sie vertrage alles, sie glaube alles, sie hoffe alles, sie dulde alles.

Ja. Muß schön sein.

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