Gestern war Sonnenfinsternis. Und passend zu diesem galaktischen Ereignis auch Federation Day. Star Trek-Fans wissen was gemeint ist - die Gründung der United Federation of Planets am 12. August 2161.
Gewiß, das eine ist real, das andere Fiktion. Aber die Idee einer vereinigten Erde, einer friedvollen Föderation von Planeten gar, auf denen die verschiedensten Spezies und Kulturen leben, hat mich von jeher fasziniert und begeistert.
Umso trauriger zu sehen, wie weit sich unsere reale Erde gerade von diesem Ideal entfernt. Imperialismus, Nationalismus und Intoleranz nehmen zu und kehren den Weg in ein Universum, wie es sich der Star Trek-Schöpfer Gene Roddenberry erträumt hat, ins Gegenteil um.
Angesichts des majestätischen Anblicks unserer Sonne, vor die sich der Mond schiebt, diese um uns schwingende Kugel, die unseren Planeten im Gleichgewicht hält, sollten wir demütiger werden, begreifen, wie klein und allein und kostbar unsere Erde ist, und größer und gemeinsamer denken.
In diesem Sinne: Nachträglich Happy Federation Day und: Per aspera ad astra.